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Die großen Abräumer bei den BAFTA-Awards-Nominierungen

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BAFTA-Film-Preise   (c) British Academy of Film and Television ArtsAuch in Europa nähert sich die Saison der Preisverleihungen ihrem Höhepunkt. Die Nominierungen der Britischen Filmakademie für 2012 wurden bekannt gegeben. Und im Vergleich zu den USA, gibt es hier einige Überraschungen.


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Die „Award Season“ ist nicht nur in Hollywood gerade im vollen Gange. In Großbritannien werden im Februar die BAFTA-Filmpreise vergeben. BAFTA steht für die British Academy of Film and Television Arts. Die Mitglieder der Britischen Filmakademie haben in diesem Jahr viele Filme und Darsteller auf die Nominierungsliste gesetzt, die schon in den USA kräftig Preise abgesahnt haben.

So dürfte es niemanden überraschen, dass auch bei den BAFTA-Awards „Michel Hazanavicius“' Stummfilmhommage „The Artist“ mit Nominierungen überhäuft wurde. Gleich in 12 Kategorien könnte der Film ausgezeichnet werden. Darunter als bester Film, für die beste Regiearbeit und das beste Originaldrehbuch.

Auch andere „übliche Verdächtige“ der diesjährigen Preisverleihungszeit finden sich in der Liste wieder. So kommt Tate Taylors Südstaatendrama „The Help“ auf stolze fünf Nominierungen.

Trotzdem halten die BAFTAs auch einige Überraschungen parat. So können sich Filme Hoffnung auf die begehrte Auszeichnung machen, die in den Staaten fast völlig übersehen worden sind. Nicolas Winding Refns Meisterwerk „Drive“ zum Beispiel war bei den „Golden Globes“ nur indirekt mit Albert Brooks als bestem Nebendarsteller nominiert. Bei den BAFTA-Awards darf sich der Film hingegen gleich Hoffnungen auf drei Auszeichnungen machen, unter anderem als Bester Film.

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Eine andere veritable Überraschung sind die zahlreichen Nominierungen die Thomas Alfredsons Thriller „Dame, König, As, Spion“ (im Original „Tinker Tailor Soldier Spy“) erhalten hat. Bei den „Golden Globes“ erhielt der Film nicht eine einzige, bei den BAFTAs hingegen gleich elf. Gary Oldman darf sich für seinen Part in dem Film über eine Nominierung als bester Hauptdarsteller freuen.

Tilda Swinton, die bei den „Golden Globes“ schon eine Chance hatte für ihre Rolle in „We Need to Talk About Kevin“ als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet zu werden, erhielt in der selben Kategorie eine Nominierung der Britischen Filmakademie.

Die British Academy of Film and Television Arts verleiht ihre Preise am 17. Februar in London.

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Norman Heinz veröffentlichte diese Meldung am Dienstag, 17.Januar 2012 15.00 Uhr


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