Amerikanische Normalos im Kampf mit einem schier übermächtigen Gegner ziehen immer. Doch die neue Sci-Fi-Serie V ist mehr als das nächste Katastrophenszenario. Auch wenn sie Blockbustern wie Independence Day technisch nicht das Wasser reicht - eine spannende Alienjagd ist garantiert.Auch wer weder die Miniserie noch den Film oder die Achtziger-Jahre-Serie V gesehen hatte, wartete seit den Upfronts ungeduldig auf das neue Projekt mit Lost-Star Elizabeth Mitchell in der Hauptrolle. ABC hatte sich seine letzte neue Herbstserie lange aufgespart und zeigt auch vor den November Sweeps erst mal nur vier Folgen. Aber auch wenn es nicht vor Januar weitergeht, sind sie nun endlich da: The visitors have arrived.
Inhalt
Im Kern der neuen Serie geht es um eine (ziemlich große) Gruppe Außerirdischer in menschlicher Gestalt, die eines Tages in vermeintlich friedlicher Absicht auf der Erde ankommen und versprechen, ihre fortschrittlichen Technologien mit den Menschen zu teilen und ihnen dank modernster Medizin auch aus den prekärsten gesundheitlichen Lagen helfen zu wollen. Obwohl Dutzende Raumschiffe über allen Metropolen der Welt schweben, spielt die Handlung ausgerechnet in New York, wo eine FBI-Agentin (Mitchell) in der Pilotepisode herausfindet, dass es sich bei dem angeblich gut gemeinten Besuch offenbar um eine von langer Hand geplante bösartige Invasion handelt. Schlimmer noch: Die Visitors, wie sich die Aliens selbst nennen, lebten bereits für Jahre unter ihnen, der Begriff Maulwurf bekommt in diesem Umfeld eine ganz neue Bedeutungsebene.
Review
Wer Independence Day (1996) und andere Kino-Invasionen gesehen hat, erwartete von einer Highend-TV-Serie mehr als das, was V zum Auftakt geboten hat. Die Raumschiffe, wie sie über Großstädten wie Moskau oder Kairo schwebten (nicht allerdings über Berlin), waren nicht zu vergleichen mit dem, was zum Beispiel erst kürzlich der überaus erfolgreiche Low-Budget-Film District 9 im Kino bot. Als das Flugzeug abstürzte, hätte man meinen können, den Machern um Serienschöpfter Scott Peters (The4400) sei mitten in der Produktion das Geld ausgegangen. Auch dass überhaupt nur ein einziger Absturz gezeigt wurde - so taktlos das klingen mag -, widerspricht dem Katastrophen-Szenario-Anspruch, den der erste Absturz vermittelte. Beim ebenfalls neu angelaufenen FlashForward wurden Teile der Stadt beispielsweise schon in den ersten 15 Minuten in Schutt und Asche gelegt. Auch Elizabeth Mitchell, in deren Rolle der Juliet in Lost man sich keine andere hätte vorstellen können, bleibt zumindest zu Beginn hinter ihrem schauspielerischen Potential zurück.
Ansonsten startete V überraschend direkt: kein unnötiges Geplänkel, keine lange Vorstellungsrunde der Charaktere - es geht direkt zur Sache. Die Erde bebt, Raumschiffe kommen an, Chaos bricht aus, und als dann nach wenigen Minuten Anna (Morena Baccarin, Firefly), die Anführerin der außerirdischen Besucher das erste Mal ihr attraktives Gesicht zeigt, scheint bereits durch, was eines der tragenden Motive der neuen Serie sein wird: die Hingabe der Menschen den Visitors gegenüber.
Überhaupt geht es in V genauso wenig um eine Invasion der Aliens wie in District 9. V ist nicht das nächste pathetische Amerika-rettet-die-Welt-Szenario, hier rennt kein Tom Cruise 100 Leinwandminuten mit seiner Filmtochter auf dem Arm vor den Bösen davon. Der Hintergrund ist wesentlich ernster als die Auslöschung der Menschheit (vorrangig der Amerikaner) durch eine Macht von einem anderen Planeten - heute aktueller denn je: Es geht um religiöse Verklärung, Fundamentalismus und Extremismus, um Gehorsam, Folgschaft, Opferbereitschaft und eben Hingabe. Oder auf die Situation der USA übertragen: Die Aliens sind die Terroristen aus Iran, Irak und Afghanistan. Und die Widerständler um Elizabeth Mitchell sind Amerikas Soldaten im gefährlichen Auslandseinsatz. Keine Frage, zu wem man hält. Komme was wolle, oder?
Auf der persönlichen Ebene ist die Situation jedoch längst nicht so schwarz und weiß. Während in anderen Serien die Charaktere über das Für und Wider des Kriegseinsatzes diskutieren (Brothers & Sister), ihre Argumente mit familiären Schicksalsschlägen untermauern (Grey's Anatomy) oder schlicht die Erfahrungen ihrer angehörigen Veteranen nicht nachvollziehen können (Mercy), kommt es in V zu einer direkten Konfrontation: Elizabeth Mitchells Erica Evans gerät unfreiwillig zum Teil einer geheimen Widerstandstruppe gegen die feindlichen Besucher, während ihr Sohn sich von den Außerirdischen als Friedensbotschafter rekrutieren lässt.
Fazit
Der Krieg als wesentliches Motiv - egal wie verpackt -, ist für viele amerikanische TV-Macher inzwischen ein normaler Teil ihres Seriengeschäfts. Für Zuschauer aus Deutschland, einem Land, das sich noch immer scheut, über den eigenen Einsatz am Hindukusch als Krieg zu sprechen, ist das sicher befremdlich. Was nicht heißen muss, dass V keine spannende Serie werden kann. Denn wie fasste doch Mitchells Figur gegen Ende der ersten Folge so schön das Kommende zusammen: „They are arming themselves with the most powerful weapon there is. Devotion.“ Und wie eine kleine Gruppe von Deserteuren und Aufständischen gegen eine weltweite Gefolgschaft ankommen will, kann mit ein bisschen mehr Action auch fernab von aller Symbolik packendes Fernsehen werden.
33 Kommentare| sjunk schreibt vor 10 Monate Fand den Pilot sehr gelungen. Erinnert mich etwas an BSG, als die Menschen auf Neu Caprica unter den Cylonen lebten. Würde deshalb auch bei V die Widerstandskämpfer als die Terroristen betrachten und nicht als amerikanische Soldaten wie im obigen Text. Was die bescheidenen Effekte angeht, denke ich, dass die Serie ihre Stärke in den einzelnen Figuren und den moralischen Dilemmas (unkritisches Interview & dafür Ruhm; Mutter-Sohn auf gegenseitigen Seiten; Alien, der sich aus Liebe gegen seine Rasse stellt...)hat und nicht bei der Action. |
| DerSmido schreibt vor 10 Monate Als erstes muss ich sagen das ich vollkommen "unbelastet" in die Serie gestartet bin. Soll heißen ich kenne weder den Film, noch die ursprüngliche Serie aus den 80ern. Nun zum Piloten. Gerade weils mehr um die Charaktere und deren Beziehungen zueinander ging fand ich den Piloten sehr gelungen! Die zugrundeliegende Story wurde in 40 Minuten sehr gut rübergebracht und die Schauspieler sind meiner Meinung nach sehr gut gecastet! Morena Baccarin und Laura Vandervoort sind natürlich auch 2 Sahnestückchen, welche ich schon länger vermisst habe! ;) Von mir aus sind die special effects halt net so bombastisch wie in Independence Day oder anderen SF-Szenarien, aber ich denke das darauf auch nicht das Hauptaugenmerk gerichtet ist. Für mich ist V nämlich in erster Linie ein Drama, und keine Actionserie! Und das ist auch gut so! Ich hoffe das die Serie soweiter macht, denn dann werden wir noch ne menge Spass an ihr haben. Auch wenns erst mal nur für 4 Episoden sein wird! |
| arminb_wien schreibt vor 10 Monate Ich muss dem Autor widersprechen, mit Terrorismus hat das glaub ich nichts zu tun. Die Analogie ist wohl eher, dass es friedliche, demokratische Strukturen erlauben unterwandert zu werden, und für gar nicht so unnütze Zwecke misbraucht zu werden. Und im Prinzip passiert das jeden Tag solange Lobbyisten und Banker mehr Einfluss haben als der vielzitierte "kleine Mann". Und dass wir all diese Dinge, die eigentlich für "uns" schlecht sind von den Medien als etwas gutes seeehr leicht verkauft bekommen können. |
| DrToilet schreibt vor 10 Monate Ich sehe ebenfalls keinen Zusammenhang mit dem Terrorismus. Viel eher habe ich mich bei dem Versprechen von Universal Health Care und der Online-Graswurzelstrategie der Peace Embassadors stark an den Wahlkampf Barack Obamas erinnert gefühlt. Da passt auch das von arminb_wien dazu. Terroristen passen sich nicht an, geben sich friedwillig und verschleiern ihre Ziele. Oder behauptet Al Quaida, sie kämen in Frieden? Es wird der Serie (bisher) nicht gerecht, ihr ein einfaches Kriegsschema zu unterstellen. Der Pilot war übrigens wirklich großartig, ich hoffe, dass die Serie Niveau und Zuschauerzahlen lange halten kann. |
| Dent42 schreibt vor 10 Monate Erstmal isses ja echt nen Hammerverglech zwischen der ersten Episode einer TV Serie mt einem Budget von max. 5 Mio s und Independence day, wo man wahrscheinlich schon 5 Mio für Will Smith' catering ausgegeben hat....aber sonst gehts gut? V bezieht sich nicht nur abstrakt auf Terrorismus, die Aliens sorgen für instabiltät nicht nur durch Terror sondern auch durch ihren Einfluß auf Politik und Wirtschaft, sie destabilisieren die Gesellschaften in die sie sich assimiliereren um sie zu schwächen und sich dann als Retter aufzuspielen. Das entspricht, abgesehen vom letzten Teil, dem vorgehen von Terroristen. V eignet sich aber auch als Parabel auf Faschismus und die verführerische Kraft die Einheit, Uniformität, die Zugehörigkeit zu einer Elite, die Aussicht auf Macht und Einfluß und nicht zuletzt die Ersatzfamiliären Strukturen bieten können. |
| GammelHeinrich schreibt vor 10 Monate Und nicht zu vergessen den Einfluss auf die Jugend, was ja im Original eine Anspielung auf die HitlerJugend war. Das mit dem Sohn von der FBI-Agentin (hies der Ryan?) ist ja sowas ähnliches und vllt. wird auch noch etwas in die Richtung daraus. |
| .m4jX schreibt vor 10 Monate hab den Pilot gerade gesehn.. sieht bisher ok aus... im mom fehlt mir noch bisschen was zwischenmenschliches... und nicht unbedingt nur bei Menschen.. aber das fehlt mir auch bei FlashForward... obwohl hier gibts schon viel mehr.. ich denk in den nächsten Folgen kommt dann noch das was ich brauche^^ -- zuletzt geändert:05.11.2009 18:10 |
| Dent42 schreibt vor 10 Monate und solange kannst du ja deinen Bedarf an zwischemenschlichem bei diversen Arzt- und Hausfrauenserien stillen. |
| .m4jX schreibt vor 10 Monate Ich schau auch OTH, Gossip Girl, Glee, FNL, Vampire Diaries.... da ist viel zwischenmenschliches dabei...^^ aber ich mein damit V für mich eine wirklich gute Serie wird, sollte da noch was kommen..^^ |
| mynameisalx schreibt vor 10 Monate nachdem ich die vorschau, die es vorher schon gab, nicht so toll fande, fande ich die ganze folge dann doch ziemlich gut. werde mir auch die nächste folge auf jeden fall angucken. der text oben interpretiert glaube ich etwas viel, aber im endeffekt bleibt es ja jedem selber überlassen. ich sehe es eher so, dass hier dingen, die einem persönlich etwas gutes bringen, unkritisch gegenübergestanden wird. ob man das jetzt am ende auf den krieg oder auf die finanzkrise oder was auch immer übertragen will, bleibt jedem selbst überlassen |
| Dent42 schreibt vor 10 Monate Solange sie ohne flotte 3er und Bisse in den Nacken auskommen is mir das recht, ich würde denken das Reptilien eine vorliebe für Zungenküsse haben |
| GammelHeinrich schreibt vor 10 Monate Ist das nicht ein bisschen rassistisch? ;) Ich denke von den Reptiliern die sie eigentlich sind wird fast nix oder auch gar nix zu sehen sein ^^ |
| Mindark schreibt vor 10 Monate Möchte auch bei dem Punkt Katastrophen Szenario am Anfang wiedersprechen. Hier wird nämlich nicht versucht ein solches zu vermitteln. Es kam bei der Ankunft zu einigen Zwischenfällen, wäre es zu einer Katastrophe a la Flash Forward gekommen, so hätte die Serie einen eindeutig anderen Verlauf genommen. VomPiloten selber war ich jetzt nicht so überzeugt, dass ging alles viel zu schnell und man hat sich nicht wirklich Zeit für die Charcktere bisher genommen. Mit einem Punkt hatte ich als Fan der alten Serie schon meine Probleme, nämlich das V nicht mehr für Victory und den Wiederstand steht, sondern für die Visitors.. |
| GammelHeinrich schreibt vor 10 Monate Aber es passt, meinst du nicht? ^^ Mich hat das nicht gestört, fand V(isitor) sogar ein wenig passender; wegen dem deutschen Titel V - Die Besucher kommen (oder sowas) da dachte ich oft mehr an Visitor als an Victory ^^ Vom alten Flair der Serie wird thematisch aber sowieso einiges verloren gehen, das war ja schon klar. Es wird halt weniger der Faschismus im Vordergrund stehen als beim Vorgänger |
| Genbaku schreibt vor 10 Monate Anna kann Diana nicht das Wasser reichen. Die Parabel auf den Faschismus in der Originalserie fand ich wesentlich interessanter, jedoch hat das Remake gerade erst angefangen...sicherlich wird das noch was... Und wo bleibt der Theme???? Höre gerade im Dauerrepeat die Originalthemes der Miniserie und der TV Serie...Und dass V nun für die Visitors steht ist mir ebenfalls sofort aufgefallen und gefällt mir nicht. Die Resistance braucht doch auch ein Logo... Enttäuscht bin ich auch, dass man eben keine Reptilien gesehen hat - abgesehen von 'nem Stückchen Haut und ein Auge von Alpha ;o) Ansonsten: abwarten. Potential ist vorhanden, Quoten stimmen (zunächst) auch. |
| xerber schreibt vor 10 Monate Wie nennen sie nochmal die neue "V" Serie? Re-imagining? So wie das "neue" Star Trek? Ist ja schön und gut wenns denn dem Vorgänger wenigstens überlegen ist (eben so wie beim neuen Star Trek), aber bisher geht für mich der Schuss nach hinten los. Alt vs Neu: - Faschismus vs. "Unterwanderung" der Demokratie/Terrorismus/Fanatismus - Spannung und Atmosphäre mit geschicktem Storyaufbauvs. direkter Action-Konsum dem jegliche Tiefe fehlt - Titelmusik die der Serie eine ganz besondere Stimmung verpasst vs. 0815 orchestraler Synthie der vergeblich versucht einen Climax zu erreichen Nein, mann sollte die alte Serie nicht zu sehr mit der neuen vergleichen, sonst ist mann enttäuscht. Ich habe bei Battlestar am Anfang auch zu sehr verglichen, aber der Unterschied bei BSG war die Qualität der Serie. Es wurde eben keine 0815 Action Serie daraus, sondern ein sehr tiefgreifendes Drama um "La condition humaine". Die Effekte, Action, das war alles nur das schöne Verpackpapier, was wirklich wichtig war, war das Innere. Und genau DAS vermisse ich bisher bei der neuen "V". Ich erwarte mir ein Drama, keine billige Action Serie (leider sieht es im Moment ganz danach aus). Die Thematik der alten Serie wurde damals leider auch nicht ganz ausgeschöpft, besonders die Staffel der Serie verkam immer mehr zu Action, aber genau DA dachte ich würde mann beim "re-imagining" von "V" den Hebelpunkt ansetzen, so wie eben bei BSG geschehen, ein Meisterwerk moderner (und interessanter) TV-Produktion. Mal schaun wie sich die Serie entwickelt, mich hat sie bisher nicht vom Hocker gerissen. |
| .m4jX schreibt vor 10 Monate "Und genau DAS vermisse ich bisher bei der neuen "V". Ich erwarte mir ein Drama, keine billige Action Serie (leider sieht es im Moment ganz danach aus)." exactly my point^^ |
| DerSmido schreibt vor 10 Monate @xerber Du weist aber schon das das eine Serie mit vielen Folgen ist und kein 2 teiliger Film wie das Original, oder? Das in den ersten 40 Minuten zuerst die Charaktere vorgestellt und die zugrunde ligende Story erzählt wird sollte doch einem Serienkenner klar sein! Des weiteren, "direkter Actionkonsum"? 1 Minute von über 40 war Action... weiß echt net was du hast... "Und genau DAS vermisse ich bisher bei der neuen "V". Ich erwarte mir ein Drama, keine billige Action Serie" Du hast anscheined nen vollkommen anderen Piloten wie ich gesehen, weils in dem, den ich gesehen habe, nicht mal ansatzweise um Action ging! Sondern um den Konflikt der arbeitenden alleinerziehenden Mutter mit ihrem, sich von neuen/bösen blenden lassenden Sohn. Den Konflikt eines Reporters zwischen Erfolg und Seriösität. Den Konflikt eines Geistlichen sich dem Kampf gegen das Böse zu stellen, oder seinen Glauben auf friedliche Weise zu leben. Dazu noch die Gesamte Menschheit, welche auf Hilfe hofft, gegen die Besucher, welche uns "versklaven" wollen! Kannst du mir mal sagen wie viele dramaturgische Konfliktpunkte du noch erwartest? Noch mal... DAS WAR DIE ERSTE FOLGE!!! |
| __xx__thx1138 schreibt vor 10 Monate Erstmal ein höflicher Arschtritt an den Verfasser des Artikels, was die Kritik der FX angeht. Eine TV-Serie mit einer Kino-Produktion zu vergleichen ist lächerlich. Und bei FF gibbet zwar die Weltuntergangs-Vollpalette innerhalb von 15 Minuten, allerdings sind das die bisher einzigen FX in der Serie gewesen. Kein guter Vergleich. Die bisher genannten Anspielungen in der Serie sehe ich ebenfalls, auch der Faschismus kommt vor (BTW, schaut euch bei Wikipedia die Definition an, der Begriff scheint nur im Kopf konkret zu sein und hört sich ansonsten toll an), diesmal nicht auf einer optisch plakativen NS-Ebene, sondern dezent als Übermacht auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Damit bedient die Serie auch viele Verschwörungs-Anhänger, sei es die OneWorld-Fraktion (Illuminaten, Bilderberger, Freimaurer generell) oder die damit einhergehenden Reptilians-Interessierten (schaut euch dazu unbedingt mal ne Doku von David Icke an, http://en.wikipedia.org/wiki/David_Icke) und spielt mit der modernen Form "gesellschaftlicher" Paranoia bzw. "übergeordneter" Feindbilder (V80: Nazis, Kommunisten (die Vler sind EINE Welt), Verbrecher; V00: "Herrscherklasse", OneWorld-Anhänger, Terroristen). Ich bin sehr gespannt, wie sich die Serie entwickeln wird. -- zuletzt geändert:06.11.2009 04:13 |
| olala schreibt vor 10 Monate @thx1138: Die FX vom Flugzeugabsturz waren lächerlich und da gebe ich der Autorin recht viel zu selten. Wenn die Welt schon untergeht landen viel mehr Flieger auf dem Schrottplatz. Außerdem stehen derzeit viele mit den Blogwarts der Wikipedia auf Kriegsfuß, daher vermeide auch ich es dort derzeit irgendetwas nachzulesen. Denn was dort betrieben wird ist Faschismus! Back to topic: Der Pilot war in meinen Augen so lala. Viel zu brav und teilweise viel zu lahm. Und von der Darstellerin der Anna halte ich nichts. Viel zu poliert. Ich werde aber sicherlich noch 2-3 Folgen sehen! |
| TV-Junkie schreibt vor 10 Monate Ich muss sagen hier wird ja tief greifend diskutiert was die Serie darstellt oder vergleiche mit der Heutigen Politik dargelegt.was der der Serie nicht gerecht wird. Als ich die Serie gesehen habe dachte ich "Oh nein, nicht schon wieder ein Re-make vieler Scifi-Serien" Der Anfang wurde von Independence Day gemacht als die Visitors eintrafen dann schneller Schwenk auf Earth: Final Conflict mit einen hauch von The Arrival alles schon mal da gewesen und nichts neues. Man weiß wie die Serie weitergeht ohne das Original oder irgendwelche Spoiper gelesen zu haben. Soll nicht heißen das ich die erste Episode schlecht fand aber was mir fehlt ist einfach ein gewisses "Etwas". was die Serie von anderen abhebt ich hoffe das kommt noch auch wenn ich sagen muss das ich die erste Episode zu umfangreich fand vielleicht wäre es besser man hätte sie gesplittet oder man hätte in der Zukunft angefangen so wie bei;Earth: Final Conflict. |
| __xx__thx1138 schreibt vor 10 Monate @olala:Vielleicht hast du mich missverstanden. 1. Die Welt geht in V nicht unter, mir gings bei dem FX-Vergleich von FF und V nur darum, dass es in FF am Anfang des Piloten zwar (kurze) kinoreife FX gibt, aber auch nur dort. Bei V gab es allein im Piloten über die ganze Laufzeit verteilt viele sehr gute Effekte und das ist auch in kommenden Folgen zu erwarten. Der Flugzeugabsturz ist FX-technisch top, allerdings sehr kurz und aufs wesentliche beschränkt (Flugzeug stürzt ab, sonst passiert nix; wird in 15 Sekunden abgehandelt). 2. Wenn du von vornherein verweigerst, eine angegebene Quelle zu lesen (die NEUE Informationen bietet), kann eine Diskussion mit dir generell nicht stattfinden, da du nicht bereit bist, einer Diskussion zu folgen. Quellenangaben sind dafür da, um ein Verständis fürs Geschriebene zu gewinnen, jedes Buch, jeder seriöse Text folgt dieser Regel. Ich finde es einfach unglaublich, dass du dich bewusst vor neuen Informationen verschliesst, das wirkt "V"oreingenommen. -- zuletzt geändert:06.11.2009 05:00 |
| olala schreibt vor 10 Monate Nein ich verweigere mich nicht neueren Informationen, sondern nur dem Getue der Wikipedia-Bosse (oder die die sich als solche fühlen). Und ich bleibe bei meiner Meinung: Der Flugzeugcrash war FX-technisch eine Katastrophe. Das bekommt man selbst zuhause am PC hin. Schau Dir doch mal den Screenshot an: |
| DerSmido schreibt vor 10 Monate löl Kinnersch... Man kann sich Nachts um 5 aber auch über Themen streiten! ^^ |
| olala schreibt vor 10 Monate OMG ist ja schon wieder so spät. Komisch seit das nicht mehr hell wird um diese Uhrzeit vertrödel ich noch die halbe Nacht. ABER: Ich schau mir jetzt noch einmal die Pilotfolge an und werde dann sehen, ob sich meine Meinung ändert! |
| Bananiac schreibt vor 10 Monate Ich werd mir die Sache anschauen, wenn sie denn (hoffentlich) irgendwann mal nach D kommt. Meine Bessere Hälfte wird das glaub ich auch sehen wollen, und die kann mit engl. OT leider nicht soviel anfangen. Aber: Was ich mir von dieser Geschichte erwarte, ist eine Neuinterpretation des aus dem Original zugrundegelgten Szenarios! Und zwar in einer zeitgemäßen Version, die sich mit aktuellen Themen und Problemen beschäftigt. BSG hat das z.B. hervorragend hingekriegt (auch wenn mir zwischendurch mal dieses "Du bist ein Cylon - ich bin kein Cylon - bin ich ein Cylon?" echt zuviel wurde!). Und auf eine ähnlich geartete Geschichte hoffe ich hier auch. Dabei muss einfach Bezug genommen werden auf solche Themen wie Terrorismus, Medienkontrolle und auch faschistische und nationalistische Ideologien. Und auf eine zu klare Schwarz-Weiss Zeichnung wird dabei hoffentlich verzichtet... |
| Leaven schreibt vor 10 Monate Mich interessiert es eigentlich nicht, ob jetzt dieser Pilot FX-technisch mit einem Kinofilm mithalten könnte. Für mich zählt die eigentliche Handlung und die hat mir bisher ganz gut gefallen. Ausserdem war für mich der Faschismus-Hintergrund augenscheinlich. Dachte auch, dass die Ambassadors wohl so etwas wie die Hitler Jugend darstellen sollen. Am Ende könnten in diesem Fall also die "Terroristen" sogar die Guten sein, die sich (mit allen Mitteln?) gegen ihre Versklavung wehren. Und die Hauptdarstellerin hat IMHO ihre Sache gut gemacht, ihre Rolle muss halt noch etwas ausgearbeitet werden, kommt schon noch. Zumindest werde ich die Serie sicher mal weiter verfolgen. |
| aL_cApOnE schreibt vor 10 Monate FX-Technisch war ich bei der 12 Minuten Vorschau im Internet auch etwas unzufrieden aber als die Folge dann vollständig gesehen vorbei war, war ich doch neugierig wie es weitergeht. Für einen Serienstart fand ich die Folge ziemlich rasant. Die Charaktere wurden ja sehr schnell in die Story eingebracht und jede Szene war doch sinnvoll und nicht Zeitverschwendung. Sicherlich wird man nach den ersten 4 Folgen besser bewerten können, in welche Richtung das Ganze geht. Und entgegengesetzt den anderen Meinung wäre doch ein bisschen Action ab und zu auch mal ganz gut. ^^ |
| serienkobold schreibt vor 10 Monate Ichbin total gespannt. Ich habe mir vor gar nicht allzu langer Zeit noch Extra die Miniserien Box der Serie aus den 80ern geholt und auch wenn sie technisch natürlich total veraltet wirkt, ist die ursprüngliche Serie immer noch wirklich klasse. Ich bin somit gespannt was sie nun aus dem Remake gemacht haben. |
| Bibilicious schreibt vor 10 Monate Great ideas often receive violent opposition from mediocre minds. (Albert Einstein) -- zuletzt geändert:26.11.2009 19:01 |
| Bibilicious schreibt vor 10 Monate Great ideas often receive violent opposition from mediocre minds. (Albert Einstein) -- zuletzt geändert:26.11.2009 19:02 |
| DrToilet schreibt vor 10 Monate @Bibillicious: Habe mich vielleicht falsch ausgedrückt, so wie es auf deinem Link zusammengefasst ist, sehe ich es auch: "Now, I can see V being a commentary on Obama-mania, but Im not convinced the show is commenting on President Obama himself. " Aber von FOX News wäre ja auch nichts anderes zu erwarten. |
| Bibilicious schreibt vor 10 Monate Great ideas often receive violent opposition from mediocre minds. (Albert Einstein) -- zuletzt geändert:26.11.2009 19:00 |
Carolin Neumann veröffentlichte diese Meldung am Donnerstag, 5.November 2009 15.00 Uhr
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