Nachdem er seine Depressionen der letzten Staffel überwunden hat und seine Beziehung zu Meredith endlich mal problemlos läuft, geht es seit Staffelbeginn für den Hirnchirurgen der Ausnahmeklasse, Derek Shepherd um Selbstfindung - auch in der kommenden Episode.Die November-Sweeps - vier Wochen im November mit aufwändigerer Quotenmessung - sind für jeden Showrunner eine Herausforderung, interessante Handlungen zu finden. In der aktuellen sechsten Staffel von Grey's Anatomy für die Serienverantwortliche Shonda Rhimes besonders, musste sie doch weitestgehend auf drei alte Kräfte verzichten: TR Knight hat die Serie verlassen, Ellen Pompeo ist wegen Mutterschaft nur sehr eingeschränkt einsetzbar gewesen und Katherine Heigl wollte für einen Film freigestellt werden .
Rhimes machte das beste aus der Situation: Sie entwickelte die Krankenhaus-Merger-Handlung und bereitete mittelfristig eine bedeutende Geschichte für Derek Shepherd (Patrick Dempsey) vor. Nachdem der geniale Hirnchirurg in der letzten Staffel mehrere Rückschläge verkraften musste - den Verlust einer schwangeren Patientin, die Konfrontation mit den schlechten Überlebensraten seiner Patienten - ist er nun wieder zu alter (innerer) Stärke zurückgekehrt.
Seine funktionierende „Post-it-Ehe“ mit Meredith und das anfangs der Staffel gekommene Angebot, der neue Chief zu werden, haben McDreamy beflügelt. Nachdem er in der letzten Episode, I Saw What I Saw, seine blinde Loyalität zu Chief Webber (James Pickens Jr.) bereits abgelegt hat (und ihm die Schuld am Chaos im Krankenhaus zuschob, wegen dem eine Patientin unnötig starb), geht er auch in der kommenden Episode weiter auf Konfrontationskurs.
Als der Krankenhausangestelte Isaac, ein Labortechniker, die Diagnose erhält, dass sich ein Tumor um seine Wirbelsäule gewickelt hat, wendet er sich an Derek um Hilfe. Der hält eine Operation für machbar, ganz im Gegensatz zum Chief. Derek geht die Konfrontation mit dem Rückenwind der letzten Episode an.
Für Rhimes sei die schauspielerische Stärke der Darsteller eine fantastische Gelegenheit, jene zum „Event“ der Episode zu machen. Nutzte man in den ersten Staffeln noch äußere Ereignisse - etwa das Fährenunglück - so kann man sich heutzutage voll auf die Darsteller und ihr Spiel verlassen, um Episoden zu schaffen, die den Zuschauer fesseln und bei ihm in Erinnerung blieben.
Rhimes deutete in einem weiteren Ausblick auch an, dass man wohl - anders als bei einigen Gelegneheiten zuvor - den Cast demnächst nicht erweitern werde, obwohl die Darsteller der Ärzte aus dem ehemaligen Mercy West Hospital sicherlich ihre Jobs gut gemacht hätten: „Manchmal behalten wir unsere Gastdarsteller ... und manchmal nicht“, so die Produzentin.
3 Kommentare| KSC-Baby schreibt vor 11 Monate Okay... na dann hoff ich mal das Grey's in den November-Sweeps auch gute Quoten hat. |
| LostFanboy schreibt vor 11 Monate Hoffe sie bringens bald bei uns und Sky hats im Programm. Würd gern wechseln können zwischen Englisch und Deutsch. Bin schon sehr gespannt wie es weiter geht! |
| lolla2 schreibt vor 11 Monate habe mir sky eigentlich deswegen auch bestellt: damit ich immer meine serien schauen kann udn vor allem ohne pausen. das ist wichtig für serienjunkies wie mich;) |
Bernd Michael Krannich veröffentlichte diese Meldung am Mittwoch, 28.Oktober 2009 08.00 Uhr
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