Wie James Hibbert vom Hollywood Reporter berichtet, plant man bei ABC anscheinend, im kommenden Jahr ein wenig am Programmschema zu basteln. Notwendig wird das sowieso, weil die Rückkehr von Lost im Januar einiges durcheinander bringen wird.In einer schönen kleinen Domino-Reihe fallen die Programmveränderungen, von denen das amerikanische Branchenblatt The Hollywood Reporter berichtet. Demnach wird das von der Rückkehr der Mystery-Serie Lost von seinem angestammten Programmplatz mittwochs um 21 Uhr beim amerikanischen Network ABC verdrängte Private Practice nach donnerstags um 22 Uhr wandern - direkt hinter seine Mutterserie Grey's Anatomy.
Das bisher dort zu sehende Life on Mars wandert dafür auf den Sendeplatz hinter Lost, mittwochs um 22 Uhr. Ungelöst bleibt weiterhin die Frage, welche Serie für die Rückkehr von Lost aus dem Programm verschwinden wird. Gute Kandidaten sind die Problemkinder von ABC am Mittwoch, und hierbei sieht es wohl schlechter für Pushing Daisies aus als für Dirty Sexy Money.
Der Sinn dieser Verschiebungen ist recht offensichtlich: Die neuen Pärchen passen einfach besser zueinander als andersherum, es kann ein günstigerer Zuschauerfluss erhofft werden. Lost und Life on Mars sind beides Mystery-Serien, die sich eher an Fans mit viel Vorstellungsvermögen richten und mit dem Thema „Zeit“ spielen.
Bei Grey's Anatomy und Private Practice ist die Sache noch einfacher: Mutterserie und Spin-off passen halt zusammen. Hinzu kommt, dass man bei beiden Serien wohl auch für die Sweeps im Februar Crossover-Episoden plant. Der einzige Grund, warum man diese Paarung nicht schon von Anfang an - also dem Serienstart von Practice - so im Programm hatte, war, dass man mit Practice als Spin-off einen zweiten starken Abend zu schaffen hoffte, zumal man die Serie mit zwei anderen Neulingen zusammen laufen ließ (Pushing Daisies und Dirty Sexy Money).
Doch in dieser Season haben die Quoten von Practice nachgelassen. Gleichzeitig verliert Life fast die Hälfte seines gewaltigen Lead-ins Grey's Anatomy (von annähernd 20 Millionen Zuschauer auf deren 11 Millionen). Welche Serie könnte da besser Abhilfe schaffen, als das Spin-off, dazu noch mit Crossovers?
Wann genau diese Pläne offiziell angekündigt werden und ob dieser Sendeplatztausch permanent sein wird, ist noch nicht bekannt.
Bernd Michael Krannich veröffentlichte diese Meldung am Dienstag, 11.November 2008 12.00 Uhr
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