Serienjunkies.de®Alles zu Deinen Lieblingsserien!
[ Startseite | Newsübersicht | Suchen | Aktuelle Kommentare]

Lost: Ausblick auf das Staffelfinale

Als die Showrunner des Inselabenteuers Lost das Script für die letzte Episode der vierten Staffel schrieben, kamen sie auf ziemlich genau 80 Drehbuchseiten. Normalerweise wird eine einstündige Episode von einem Script mit einem Umfang von 55 Seiten erstellt. So entstand die Frage: was soll man tun?


Nun, mittlerweile ist die Antwort bekannt. Die beiden Produzenten Damon Lindelof und Carton Cuse schauten sich das Script noch mal genau an und stellten fest, dass es da nichts zum Kürzen gab. So entstand das Finale in Spielfilmlänge . Doch eigentlich ist das Staffelende dreiteilig: neben dem am 29. Mai ausgestrahlten Finale im Spielfilmlänge gehört auch noch die am 15. Mai ausgestrahlte einzelne Episode dazu.

Das gesamte Finale läuft unter dem Titel „There's No Place Like Home“ (eine Reminiszenz an den Wizard of Oz). In einem Interview legten die beiden Lost-Showrunner nun nahe, dass es darin darum gehen wird, wie die „Oceanic 6“ die Insel verlassen haben - und was das für die zurückgebliebenen bedeutet.

Da wir mittlerweile wohl alle „Oceanic 6“ kennen - Jack (Matthew Fox), Kate (Evangeline Lilly), Sun (Yunjin Kim), Hurley (Jorge Garcia), Sayid (Naveen Andrews) und den kleinen Aaron - ist klar, das Sawyer (Josh Holloway) nicht dazu gehört. Da kommt natürlich die Frage nach dem Liebes-Dreieck Kate, Jack und Sawyer auf, und diese wird wohl auch im Staffelabschluss einen zentralen Platz einnehmen.

Was in der verbleibenden Staffel kürzer kommen wird, als ursprünglich geplant, ist die Geschichte der Leute von nicht Pennys Boot. Ursprünglich hatten die Produzenten ja mit zwei mehr Episoden für diese Staffel gerechnet, wobei ihnen bekanntlich der Streik der amerikanischen Drehbuchautoren einen Strich durch die Rechnung machte. Teile dieser Handlung werden aber wohl noch in der nächsten Staffel aufgegriffen.

Zuschauer können sich darauf einstellen, dass sie die Produzenten - wie mit Jacks Flash-Forward im Finale der dritten Staffel - mit einer neuen Erzählstruktur oder -perspektive überraschen werden. „Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo das Wort 'Flash' irrelevant werden wird“, so Lindelof. „Wenn man sich mal vor Augen hält, was wir in dieser Staffel getan haben: es gibt die Handlung auf der Insel, die wir als 'Gegenwart' empfinden, und dann gibt es die Handlung um die 'Oceanic 6', die in der 'Zukunft' jenseits der Insel passiert.“

„Aber wenn man die Perspektiven vertauscht und bei den 'Oceanic 6' ist, die versuchen, zurück auf die Insel zu kommen - dann wäre das die 'Gegenwart'. Und was auf der Insel passiert, wäre entweder eine parallele Gegenwart, eine mögliche Zukunft oder eine mögliche Vergangenheit - wer weiß das schon. Und wenn man bei diesen ganzen Gedanken nur noch 'Whoosh' hört, bleibt die Frage: Wohin bringt uns das?“

Bernd Michael Krannich veröffentlichte diese Meldung am Freitag, 18.April 2008 06.00 Uhr

Archiv durchsuchen:

[ Seitenanfang | Startseite | Newsübersicht | Suchen | iPhone App!]


Letzte Aktualisierung: vor 8 Stunden

© 2003-2010 serienjunkies.de, Alle Rechte vorbehalten.
Jegliches Kopieren der Texte und Inhalte, auch auszugsweise, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung. Die gewerbliche Nutzung erfordert in jedem Fall eine Genehmigung. Widerrechtlich Verstöße werden verfolgt.
Impressum